Der Verein

Die Geschichte

Nachdem 29 Karnevalsverrückte sieben Jahre im Kerpener Rosenmontagszug teilnahmen und die Kostüme jedes Jahr aufwendiger und dementsprechend kostspielieger wurden, kam uns die Idee nach einem Kostüm, welches wir jedes Jahr tragen und verschönern konnten.
Aber welches Kostüm sollte dies sein?
Wir waren nach einem Besuch im Stammeslager der "1. Kölner Hunnenhorde" so fasziniert, dass der Gedanke, eine eigene Hunnengruppe in Kerpen zu gründen gefasst wurde. Die Vorbereitungen liefen nach diesem Besuch auf Hochtouren und schnell wurde allen klar, dass die Kostüme nicht einfach herzustellen waren. Da die Gewänder für einen längeren Zeitraum als bloß eine Karnevalssession gedacht waren, investierten wir viel Zeit und Geld in der Herstellung von professionellen Kostümen, die teils bei einem richtigen Lederdesigner angefertigt wurden.
Am 10. November 2002 war es dann endlich soweit. 22 zukünftige Hunnenmitglieder trafen sich in der Gaststätte "Theo Wirtz" in Kerpen auf der Kölnerstraße, um die "1. Kerpener Hunnenhorde" zu gründen. Dieser Tag geht als Gründungstag unseres Vereins ein und somit der offiezelle Beginn von unseren Aktivitäten.
An diesem Nachmittag wurden dann auch der erste Vorstand gewählt, dieser setzte sich nun wie folgt zusammen:

1 .Vorsitzender Rolf Kanehl
2 .Vorsitzender Gerd Brings
Schriftführerin Silvia Langner
Kassiererin Petra Scholl
Beirat Harry Scholl

In den darauf folgenden Wochen informierten wir uns durch Bücher, Filme und Internet über das Leben der Hunnen und ihren König "Attila" um diese so realitätsnah wie möglich zu repräsentieren. Eine Woche später wurde bei der ersten Vorstandssitzung eine vorläufige Satzung festgelegt und man klärte die karnevalistische Richtung. Neben einem großen, selbstgebauten Festwagen sollte auch eine Fußgruppe im Rosenmontagszug als Kerpener Hunnenhorde teilnehmen.
Rosenmontag 2003 trafen sich mittlerweile 35 Hunnen im Garten des 1 . Vorsitzenden. Man ernannte Rolf Kanehl zum Hunnenhordenführer (HHF). In seinem Amt weihte Drekon Angela Kurm zur Schamanin der Hunnenhorde und taufte sie auf den Namen "Amuri". Diese erheiterte die Horde mit Ihrem wilden Gesang und Ihrem teuflischen Feuerzauber. Danach wurde der Vorstand und die jüngsten Hunnenkrieger getauft und erhielten ihre heiß begehrten Hunnennamen. Nun konnte die "1. Kerpener Hunnenhorde" zur ersten Schlacht im Kerpener Rosenmontagszug ziehen.
Man feierte den Umzug durch Kerpen gemeinsam und zog anschließend nach der ersten Schlacht wieder beim Hunnehordenführer Drekon im Hunnenhauptquartier zu einem Schlachtfest mit Spanferkel, Putenbraten, diverse Salate und ausreichend Gerstensaft ein. An diesem denkwürdigen Abend wurde beschlossen, dass man sich gemeinsam am nächsten Tag wieder treffen würde, um den Nubbel zu huldigen und ihn kollektiv zu verbrennen. So entstand auch unsere traditionelle Nubbelverbrennung am Veilchendienstag. Im Zinksarg wurde der Nubbel in einem Trauerzug mit Trommeln, Trompeten und Pechfackeln zu unserem Vereinsheim getragen. Der Hunnenhordenführer Drekon hielt die Trauerrede und die Schamanin Amuri vertrieb mit ihrem übernatürlichen Kräften die bösen Geister, um dem Nubbel seine letzte Ehre zu erweisen. Anschließend brannte der Nubbel lichterloh.
Seit dem 30. Mai 2003 ist der Verein im Amtsgericht Kerpen offziell eingetragen und darf sich seitdem "1. Kerpener Hunnenhorde e.V." nennen.
Seit dem 16. November 2004 sind wir Mitglieder im "Festkomitee der Stadt Kerpen e.V. 1980".
Im Januar 2005 fand unser erster Neujahrsemfang im Vereinsheim "Keglerheim Kerpen" statt.
Seit 2006 lassen wir regelmäßig Blut in der Blutspendezentrale der Universität zu Köln und spenden den Erlös für wohltätige Zwecke.